Last-Modified Header für WordPress

Was ist der 'if-modified-since-Header' und wie ist das zu verstehen? Dieser Fragestellung möchte ich hier auf die Sprünge helfen. Wie meist, ergeht der Recherche nun Folgendes.

Der 'if-modified-since-Header' ist ein Datenfeld in der HTTP-Kommunikation zwischen dem Server und den Clients. Die Clients das sind die Browser und Suchmaschinen-Crawler. Greift ein Client auf einen Server zu, der dieses Header-Datenfeld unterstützt, wird die 'Bedingung' überprüft. Folglich ist am Server die Überprüfung der Inhalte, ob sich diese seit dem letzten Zugriff geändert haben. Wenn die Inhalte nicht verändert sind, sendet der Server den Status Code 304, um dem Client mitzuteilen, dass er die Inhalte nicht laden muss. Der Client wird hiermit die gecachte Version der Website laden. Bei Crawlern ist dies die Version, die als letztes abgerufen wurde; bei Browsern ist es die Version, die seit dem ersten Ladevorgang im Cache des Browser ist. Gemäß den Google Webmaster Guidelines ist die Verwendung des 'if-modified-since Headers' in Empfehlung, denn hiermit braucht der Crawler die Ressource nicht laden.

Der Textauszug ist von der Website  RYTE WIKI  und sehr weiterführend in dem Titel if-modified-since. D. h. erst mal lesen! – weil das gehört hier zum Beitrag.   

Um die „Funktion“ zu nützen, ist das über das CMS WordPress mitzuteilen. Mit folgendem Codeschnippsel in der functions.php:

add_action('template_redirect', 'add_last_modified_header');

function add_last_modified_header($headers)
	{
	header("Last-Modified: " . get_the_modified_time("D, d M Y H:i:s"));
	}

Zum Überprüfungstool REDbot für HTTP-Ressourcen. Es testet die Protokollkorrektheit, Cachefähigkeit, Inhaltsverhandlung und mehr.

Ein biss Fachsimpelei
In Fragestellung an Sascha von von bplaced

Muss ich das Modiefield mithin einem Code aus dem CMS aktivieren?

Ja, wenn du die „Funktion“ nützen möchtest, musst du das deinen CMS entsprechend mitteilen. Ich meine, dass es bei keinem der bekannten Systeme eine solche Option im Backend gibt. Bei WordPress ist es ja wie im Artikel beschrieben.

Ich denke bei deiner Frage gibt es eben kein klares „Ja“ oder „Nein“, weil es schlussendlich auf den Inhalt der Webseite und der Zyklus der Aktualisierung deiner Webseite darauf ankommt. Bei einem Blog welcher regelmäßig aktualisiert und mit neuen Beiträgen erweitert wird, würde ich die Funktion zumindest mal am Anfang außer Acht lassen. Nachteile hast du davon in meinen Augen keine. Und so viel Belastung für den Server stellt der Google Bot jetzt auch nicht dar. Wie schon gesagt, ein richtig oder falsch gibt es in dem Falle nicht. Man kann die Funktion aktivieren, dann spart sich der Bot den Besuch, wenn der Server kein Aktualisierungsdatum rausgibt, und kommt erst wieder vorbei, wenn es ggf. eine Aktualisierung gab.

Was für sich bei der Sache bspw. die Frage sich stellt, in welchem Zyklus der Bot vorbei schaut? Wenn er durch die Aktivierung der Funktion unregelmäßiger vorbeischaut weil „es ja nichts Neues gibt“ – dann ist das zumindest für mich auch etwas kontraproduktiv.

Der Beitrag ist so weit, so gut …

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