iWork fürs Büro

Textgrundlage von Fachmagazin c’t special Mac 2016/17

Pages, Number und Keynote

Heutzutage gehören zum Mac auch die drei Anwenderprogramme der iWork-Suite, die sich kostenlos aus dem App Store laden lässt. Das ist die Textverarbeitung Pages, das Tabellenkalkulationsprogramm Number und die Präsentationssoftware Keynote. Das ist die Antwort Apples auf Microsoft Office. Jenes ist zwar teilweise deutlich leistungsfähiger, aber Apples Lösung bietet mehr als genügend Möglichkeiten, um nicht nur typische Büroaufgaben zu bewältigen.

Aufbau und Bedienung der drei Programme sind sehr ähnlich. Die Seitenleiste wird rechts neben dem aktuellen Dokument eingeblendet, über die sich Formate und andere spezifische Eigenschaften wählen lassen.

Schwerpunkt der Programme liegt auf dem schnellen und einfachen Erzeugen gut gestaltete Dokumente, wozu zahlreiche professionelle Vorlagen zur Verfügung stehen, mit denen man ansprechende Manuskripte, Tabellen und Präsentationen erstellen kann. Die Performance der Apps macht sich in der Praxis angenehm bemerkbar.

Pages kann auch elektronische Bücher im ePub-Format exportieren, aber nicht bearbeiten. Keynote gibt sich bei den Effekten etwas bescheidener als andere Programme dieser Art (etwa PowerPoint), dafür sind diese Wohl-durchdacht und verführen nicht dazu, eine Präsentation mit visuellen Features zu überladen. Anders als Microsofts-Exel kann Numbers mehrere unabhängige Tabellen auf einem Arbeitsblatt platzieren.

Standards speichern die Apps ihre Dokumente bei der iCloud. Wenn das unerwünscht ist: Die neuen Dateien zuerst an der gewünschten Position abspeichern, bevor mit der Arbeit begonnen wird, weil andernfalls landen Zwischenstufen, die die Apps automatisch speichern, in der iCloud.

Die Apps stehen auch unter ww.icloud.com im Browser zur Verfügung und ermöglichen es so, auf dem Mac erstellte Dokumente in einem Browser etwa unter  Windows weiterzuarbeiten. Die iWork-Apps schreiben und lesen MS-Office-Formate, was recht gut gelingt – sofern die benutzten Schriften vorhanden sind und auf Makros verzichtet wird.