Fotos in der Art von Werden

Dieser Seite extra Hinweis von Bearbeitung.

Hier versuche ich in prägnannter Art ein paar Worte Andreas Hurni zur Bildgestaltung wiederzugeben. Um Hurni zu verstehen, bedarf es zumindest gewissem theoretischen Interesse!

Selbst bin ich Anfangs meiner Rechere zur Fotografie mal über Andreas Seiten gestolpert und bin mit dem Inhalt zur Bildgestaltung nicht zurechtgekommen. Erst in Freundlichkeit grundlegender Theorie habe ich diese hervorragenden Seiten wieder gefunden in, ja, Erkenntnis.

Es wäre ein Leichtes, ein Rezept für Kreativität zu „verraten“. Alleine, wir währen dann durch dessen Anwendung Selbst nicht mehr kreativ. Es ist also zum Besten, wenn wir hierzu schweigen. Andreas Hurni

Bildgestaltung ist ein Vorgang des suchen und Finden,
des ausprobieren und Auswerten.

Der Fotograf wendet Gestaltung gleichermaßen an, wie sie Sprache anwenden, um zu sprechen. Sprache muss vorgängig ebenfalls erlernt werden, wird sie aber erst einmal gefasst, so bereitet sie in der Anwendung kaum mehr Mühe und wirkt wie von selbst.

Bildgestaltung ist kein Selbstzweck und kein Ziel, es ist eine Prämisse um zu einer Bildaussage zu gelangen. Bildgestaltung ist daher auch kein Regelwerk, wie man des Öfteren hört oder liest und hat auch keinen Gesetzescharakter. Bildgestaltung ist ein Qualitätsaspekt des Bildes.

So führt jeder Begriff zur Bildgestaltung zu einem zusätzlichen Element, auf welches der Fotograf achtet. Der Fotograf wird diese Elemente intuitiv anwenden, so, wie er eine Sprache spricht, ohne andauernd deren Grammatik in Gedanken zu verfolgen. Jeder gestalterische Begriff wird so zu einem Wort im gestalterischen Wortschatz. Gleichermaßen wie wir beim Sprechen auch nicht versuchen jedes uns bekannte Wort möglichst zu verwenden, wenden wir für die Gestaltung eines Bildes diejenigen Elemente an, welche sich im Bildgefüge als passend erweisen und erkennen, wenn sich ein ungewolltes Element einschleicht.

Für den Fotografen ist die Welt eine große Szenerie und er entnimmt ihr (kleine) Ausschnitte als Bilder. Der kreative Vorgang ist daher für den Fotografen in einem ersten Schritt auch eher eine Auswahl als eine Gestaltung. Er malt nicht, er wählt aus, reduziert, räumt auf.

Praktisch jedes Genre innerhalb der Fotografie hat seine eigenen Regeln und Leitsätze.

Die fotografische Komposition ist ein Auswählen und Zusammenfügen von Bildbestandteilen innerhalb der Bildfläche zu einem stimmigen Ganzen. Im Idealfall ergeben sich Bezüge, welche die Gesamtwirkung unterstützen und verdichten, so dass das Ganze mehr wird als die Summe der Einzelteile.

Andreas H.

… Kulturmodell und etwas Fotografie! – da ja eine Aufzeichnung erste Schritte mit WordPress bis zum Ausblick SEO.

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